Weinbergschnecke Fortpflanzung

Die Weinbergschnecke hat einiges Interessantes zu bieten den sie ist in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes. Die Schnecke ist ein Zwitter und hat beide Geschlechter in sich. Etwas im Alter von 3 Jahren ist die Weinbergschnecke fortpflanzungsfähig. Es gibt zwar Männchen und Weibchen aber trotzdem sind sie zweigeschlechtlich. Bei der Fortpflanzung stößt die eine Schnecke einen Pfeil in den Körper der anderen Schnecke. Jedes der Tiere wird befruchtet und legt Spermien in den Körper der anderen Schnecke.

Wenn die Eier reif sind werden sie dann von den Spermien befruchtet. Nach einem Monat gräbt die Schnecke ein Loch in die Erde in welches sie dann 60 bis 80 Eier ablegt. Dort reifen dann die Eier bis die Jungschnecken ausschlüpfen. Nicht sehr oft anzutreffen ist diese Art der Fortpflanzung im Tierreich. Nach einigen Wochen schlüpfen die kleinen Schnecken.

Sie kommen mit dem fertigen Gehäuse auf die Welt. Das Gehäuse aber ist noch klein und sie brauchen in diesem Stadium sehr viel Kalk in der Nahrung damit alles gut mit wachsen kann. ZU Beginn der Wachstumsphase ist das junge Schneckengehäuse noch ganz weich und zart.



Die Weinbergschnecken gehört zu den Achatschnecken



Achatschnecken sind die Gattung und sie sind alle Zwitter. Das heißt sie haben beide Geschlechtsmerkmale in sich. Sie haben männliche und weibliche Geschlechtsorgane. Wenn man nun Schnecken zusammen hält was für die Zucht immer gut ist so werden sie sich paaren mit der Zeit. Schon bevor sie ihre Endgröße erreicht haben können sie sich fort pflanzen. Die Paarung erfolgt meist in den nächtlichen Stunden. Bei der Weinbergschnecken Fortpflanzung gibt es ein langes Vorspiel bei dem sie sich mit den Fühlern und dem Kopfende eine Zeit lang betasten. Die typische Stellung ist wenn sie sich aneinander aufrichten und mit den Unterseiten berühren.

Weinbergschnecke Fortpflanzung


Die Geschlechtsteile werden ausgefahren und beim Partner eingeführt. Nach mehreren Stunden ist der Geschlechtsakt vorbei und die Schnecken trennen sich wieder. Die Weinbergschnecken legen dann beide die Eier ab denn sie tragen wie schon erwähnt beides in sich. Auch eine außergewöhnliche Besonderheit ist dass das empfangene Sperma bis zu einem Jahr in der Schnecke bleiben kann bis ein reifes Ei unterwegs ist.

Es ist also sehr unwahrscheinlich dass keine Befruchtung zustande kommt. Wenn die Bedingungen gut sind auch klimatisch gesehen kann die Schnecke dann ein Ei produzieren. Auch besonders ist dass es auch Schnecken Unterarten gibt die keine Eier ablegen sondern fertig entwickelte Schnecken Jungtiere. Je nach Gelege werden 5-10 oder 100 – 500 Eier in einem Erdloch abgelegt.