Weinbergschnecken züchten

Zuchtanlagen gibt es inzwischen einige in Deutschland. Sie wurde mit der Zeit sehr selten hier in Deutschland und deswegen kam sie unter Naturschutz. Die Weinbergschnecke ist heute aber wieder in Zuchten erlaubt und darf auch offiziell verkauft werden. Es gibt aber auch verschiedene regional abhängige Sorten der Helix Pomatia gibt es. so heißen die besten Sorten in Frankreich zum Beispiel Helix Aspersa. Da die Nachfrage und der Bedarf an Schnecken bei den Menschen größer waren als das natürliche Vorkommen wurden die Weinbergschnecken schon lange von den Menschen gezüchtet.

Frankreich und Italien sind die größten Abnehmer der Schnecken und es wird hier auch gezüchtet um der Nachfrage gerecht zu werden. Die klimatischen Umstände sind sehr wichtig für das Gedeihen und den Geschmack der Schnecken. In den südlichen Gegenden von Europa gibt es andere Arten die unter dem mediterranen Klima besser wachsen als in den nördlichen Regionen.

Die Helix Pomatia ist in unserer Gegend die beliebteste und die am meisten verzehrte Schneckenart die es gibt. Ganz allgemein gesagt ist das Klima in Europa besonders gut für diese Art der Schnecken geeignet. Bei der Zucht gibt es die Freilandzucht und die Intensivzucht. Bei der Freilandzucht können die Schnecken in artgerechter Umgebung wachsen und leben. Sie haben dort dann genau die Pflanzennahrung die sie brauchen und die für sie eine natürliche Futterquelle darstellen.

Feinde haben sie dann nicht mehr



In den modernen Zuchtanlagen für die Weinbergschnecken gibt es keine natürlichen Feinde mehr und die Schnecken haben ein beschauliches Leben. Am besten wachsen dort frische Kräuter und die Pflanzen die sie gerne essen. So können sie wunderbar gedeihen und haben dann ein phantastisches Aroma. Die Gelände werden in einer sogenannten Zuchtanlage mit Zäunen eingezäunt und die entsprechenden Pflanzen die sie brauchen angepflanzt. Wenn sie groß genug sind werden sie eingesammelt und verkauft. Ein entkommen gibt es für die Schnecken nicht da hier überall Netze aufgespannt werden.

In diesen sogenannten Parzellen wächst das richtige Futter und die Schnecken können ungehindert essen. Je nach dem wie groß die Zucht ist werden hier bis zu 15 Parzellen aufgebaut auf einer Fläche von einigen tausend Quadratmetern Fläche. Genug um eine große Menge Schnecken zu züchten. Wichtig bei der Zucht von Weinbergschnecken ist dass sie ganz ohne Pestizide auskommen muss. Die Pflanzen die Schnecken essen dürfen also nicht gespritzt werden oder ähnliches. Die Prämissen müssen also biologisch und ökonomisch sein und am besten aus Freilandhaltung sein.